BLG stellt patentierten Autowaggon in Hamburg vor

Auf breites Interesse seitens der Automobilhersteller stieß die Präsentation eines neuen Autotransportwaggons auf dem BLG-Autoterminal am 14. Mai in Hamburg. Das Besondere an dem neuen Waggon ist die „Italienfähigkeit“.

14.05.2014
Foto: BLG-Vorstand Michael Blach (rechts) und AutoRail-Geschäftsführer Gerald Binz freuten sich über das breite Interesse an dem neuen Autowaggon.

In Italien sind die Tunnelquerschnitte kleiner als in den meisten Ländern Europas und keiner der üblichen Autozüge lässt sich für ein dortiges Ziel doppelstöckig mit SUVs beladen. Ähnliche Einschränkungen gelten auch für Spanien, England und Frankreich.

Deshalb hat die BLG AutoRail zusammen mit dem amerikanischen Waggonbauer Greenbrier einen neuen Waggontyp entwickelt, bei dem dies problemlos möglich ist. Vergleichbares gibt es nirgends auf der Welt und deshalb hat sich die BLG AutoRail die Neuentwicklung auch patentieren lassen. Erreicht wurde die „Italienfähigkeit“ durch kleinere Radsätze und durch die Fähigkeit, beide Ladeebenen nach der Beladung abzusenken. Ausgestattet sind alle 1.275 Waggons der BLG AutoRail mit sogenannten Flüsterbremsen, mit denen die Geräuschentwicklung der Züge beim Bremsen deutlich unter der zulässigen Höchstgrenze von 82 Dezibel liegt. Die BLG AutoRail verfügt damit über die modernste Waggonflotte Europas. 2013 transportierte das Unternehmen rund 550.000 Autos umweltfreundlich auf der Schiene.

BLG Vorstand Michael Blach und AutoRail-Geschäftsführer Gerald Binz konnten auf der Präsentation des neuen Waggons Vertreter von 20 verschiedenen Automarkten sowie zahlreiche weitere geladene Gäste und Journalisten von Fachmedien begrüßen. Während der anschließenden praktischen Vorführung auf dem Autoterminal überzeugten sich die Gäste von der hohen Funktionalität der neuen Waggons.

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