BLG unterzeichnet Charta der Vielfalt

Traditionell ist die bremische Hafenwirtschaft offen für Menschen mit unterschiedlichsten Nationalitäten und kulturellen Hintergründen. Auch Menschen ohne einschlägige Hafenausbildung finden hier Arbeit und Berufschancen. 

Gleichwohl: Vieles kann noch getan werden, um allen Beschäftigten eine gleiche Berufschance zu ermöglichen und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. „Wir wollen unser positives Image stärken und die Potenziale unserer Belegschaften optimal entwickeln. Als attraktiver Arbeitgeber stärken wir die Wirtschaftlichkeit der Betriebe und begegnen dem zunehmenden Nachwuchsbedarf“, sagt Hans-Joachim Schnitger, Präsident des Unternehmensverbandes Bremische Häfen e.V. Um den Unternehmen hierbei zu helfen, hat der U·B·H gemeinsam mit seinen Partnern ma-co maritimes competenzcentrum GmbH und der Soziale Innovation GmbH (SI) das Projekt „Chancengleichheit und Personalentwicklung in der bremischen Hafenwirtschaft und hafennahen Logistik“ im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie des Bundesarbeitsministeriums eingeworben.

Grundlage hierfür bildet eine Vereinbarung, die der U·B·H und die Gewerkschaft ver.di eigens zu diesem Zwecke abgeschlossen haben. Die Sozialpartner ziehen hier also an einem Strang. Das Projekt wird die Unternehmen bei ihren Bemühungen zur Optimierung von Chancengleichheit unterstützen. Ella Karsten von der SI macht es konkret: „Wir können helfen, Chancengleichheit im Unternehmen über Leitbilder, Führungsgrundsätze und die Kommunikation zu verankern, aber auch gezielt an einzelnen Punkten arbeiten, sei es an der Öffnung für neue Gruppen auf dem Arbeitsmarkt, der Integration neuer Kollegen und Kolleginnen am Arbeitsplatz, der Vereinbarkeit von Beruf und Privatem und vielem mehr“. Auch Seminare und Qualifizierungen werden über das Projekt angeboten: „Wir haben ein breites Spektrum“, so Ingo Richter von ma-co. „Von fachlichen Schulungen für Beschäftigte mit wenig Weiterbildungserfahrung bis hin zum Training von Führungskräften, etwa im Umgang mit multikulturellen Teams“, reicht das Spektrum der denkbaren Trainings.

Öffentlicher Auftakt des dreijährigen Projektes war die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt durch 17 Unternehmen der Branche im Beisein von Bürgermeister Dr. Carsten Sieling. Damit betonen die Unternehmen, sich für Vielfalt und Chancengleichheit in ihrem Unternehmen einzusetzen. „Wir setzen damit ein Zeichen und machen deutlich, dass es uns ernst ist“, so Hans-Joachim Schnitger. Mitmachen können alle Unternehmen, die Mitglied im U·B·H sind.

Für die BLG unterzeichneten:

  • BLG AutoTerminal Bremerhaven GmbH & Co. KG – Frau Sandra Simonides
  • BLG AutoTransport GmbH & Co. KG – Frau Malena Ernst
  • BLG Cargo Logistics GmbH – Frau Sonja Berndt
  • BLG Handelslogistik GmbH & Co. KG – Herr Thomas Krüger
  • BLG Industrielogistik GmbH & Co. KG – Herr Robert Bommers
  • BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG – Herr Udo Klöpping

 

© U·B·H
Insgesamt 17 Unternehmen unterzeichneten zum Auftakt des Projekts „Chancengleichheit und Personalentwicklung in der bremischen Hafenwirtschaft und hafennahen Logistik“ die Charta der Vielfalt.

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