LNG-Neubau auf Jungfernfahrt in Bremerhaven

Gestern ist die AUTO ECO der Reederei United European Car Carriers (UECC) in Bremerhaven eingelaufen. Als erster Pure Car and Truck Carrier (PCTC) seiner Art ist das Schiff mit einem Flüssigerdgas-Antriebssystem ausgestattet und kann bis zu 14 Tage nur mit LNG operieren.

Der Einsatz von Flüssigerdgas führt zu einer signifikanten Reduktion von CO2. „Das ist ein entscheidender Schritt in Richtung nachhaltigere Lösungen in der Automobillogistik“, sagt Thomas Rech, Mitglied der Geschäftsleitung des BLG AutoTerminal Bremerhaven. „Darum freuen wir uns, dass die AUTO ECO auf ihrer Jungfernfahrt auch Bremerhaven angesteuert hat. Denn auch unsere Kunden erwarten von uns zu Recht, dass Nachhaltigkeit selbstverständlicher Bestandteil unserer Geschäftspolitik ist. Die BLG-Gruppe hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 ihre CO2-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren. Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir zum Beispiel ein strukturiertes und seit über zehn Jahren ISO-zertifiziertes Umweltmanagement betreiben.“

Die AUTO ECO hatte ihre Jungfernfahrt im japanischen Nagoya angetreten. Zunächst ging es über Singapur und Colombo durch den Suezkanal nach Bristol. Von dort wurde Zeebrügge angesteuert, bevor der Autotransporter Kurs auf Bremerhaven nahm. Dort löschte das BLG-Team am Sonntagnachmittag 1.095 Fahrzeuge eines japanischen Automobilherstellers sowie sieben MAFI-Trailer mit High & Heavy-Einheiten. Die AUTO ECO bietet Kapazitäten für bis zu 3.800 Fahrzeuge verteilt auf zehn Decks. Ein großer Teil der Fläche kann auch für den Transport von High & Heavy-Gütern genutzt werden.

Am Sonntag lief die AUTO ECO in Bremerhaven ein. Das Schiff ist mit einem Flüssigerdgas-Antriebssystem ausgestattet und kann bis zu 14 Tage nur mit LNG operieren.

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