Wir sind gemeinsam auf einer Mission für den Klimaschutz. Unser Ziel: BLG LOGISTICS wird bis 2030 zum klimaneutralen Unternehmen. Das bedeutet, dass wir durch unsere Geschäftstätigkeit die Menge an klimaschädlichen Gasen in der Atmosphäre global gesehen nicht erhöhen. Dazu werden wir unsere eigenen Emissionen deutlich um 30 Prozent reduzieren (Scope 1+2), die außerhalb des Unternehmens durch unsere Geschäftstätigkeit verursachten senken wir um 15 Prozent (Scope 3). Beides gilt absolut – also unabhängig davon, wie stark wir wachsen. Zusätzlich investieren wir in sorgfältig ausgewählte und zertifizierte Klimaschutzprojekte. Das Prinzip dahinter ist einfach: So tragen wir dazu bei, dass die Emissionen, die wir selbst nicht vermeiden können, stattdessen anderswo eingespart werden. Damit schaffen wir einen Ausgleich und kommen zusammen mit unseren eigenen Einsparungen ans Ziel: 2030 steht die grüne Null – dann ist BLG LOGISTICS ein klimaneutrales Unternehmen.

Ein Ziel – drei Hebel

Unser Emissionsreduktionsziel erreichen wir, indem wir vor allem drei Hebel ansetzen.

Wir steigern - wo immer möglich - die Energieeffizienz, nutzen die Energie also optimal, um bei selbem Einsatz mehr Leistung zu erbringen.

Wir produzieren unseren eigenen sauberen Strom, zum Beispiel über Photovoltaik-Anlagen auf unseren Terminals.

Wir kaufen zunehmend Ökostrom ein.

Der richtige Partner – auch in Sachen Klimaschutz

Die von uns verursachten Emissionen zählen auch dort mit, wo unsere Kunden ihre Klimabilanz berechnen. Dabei wissen wir, dass sie sich – genauso wie viele weitere Unternehmen in der Supply Chain und ebenso wie wir – darüber Gedanken machen, wie sie Klimaschutz im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit gestalten können. Umso wichtiger ist es uns, ihnen auch in dieser Hinsicht ein guter Partner zu sein. Und umso besser, dass unsere Mission Klima direkt auf ihre Umweltleistung einzahlt. Darüber hinaus bieten wir klimaneutrale Dienstleistungen an. Nach Berechnung der spezifisch anfallenden Treibhausgasemissionen können wir diese über hochwertige Klimaschutzprojekte kompensieren. So gestalten wir gemeinsam die klimaneutrale Logistik von morgen.

Wissenschaftlich basiertes Engagement

Es ist uns wichtig, nachweislich zum Klimaschutz beizutragen. Deshalb haben wir unser Vorhaben, Emissionen absolut zu reduzieren, durch die unabhängige Science Based Targets initiative (SBTi) wissenschaftlich prüfen lassen. Diese Vereinigung hat uns bestätigt, dass unsere Zielsetzung im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommens steht.

Die SBTi wurde von führenden Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen und setzt sich für dafür ein, dass die Ziele zur Verringerung des CO2-Ausstoß den hohen wissenschaftlichen Anforderungen gerecht werden. Dahinter steht das Bestreben, die Erderwärmung in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Mit der erfolgreichen Prüfung unserer Zielsetzung Mitte November 2020 sind wir der erste deutsche Logistikdienstleister mit einem durch die SBTi wissenschaftlich anerkannten Klimaziel. Mit unserem Engagement zählen wir dabei auch unter den international tätigen Logistikdienstleistern zu den Führenden.

Mehr Infos zur SBTi.

Wir fangen bei uns selbst an

In Sachen Klimaschutz gilt: vermeiden vor reduzieren vor kompensieren. So verfahren wir auch in Bezug auf unsere Dienstreisen:

Vermeiden: Wir führen nur notwendige Dienstreisen durch und setzen zunehmend auf digitale Meetings.

Reduzieren: Wir wählen Transportmittel bewusst und  setzen in unserer Dienstwagenflotte verstärkt Modelle mit alternativen Antrieben ein.

Kompensieren: Wir kompensieren ab sofort alle Dienstflüge sowie die CO2-Emissionen, die durch die Nutzung unserer Dienstwagen entstehen.
Wir kompensieren ab sofort alle Dienstflüge sowie die CO2-Emissionen, die durch die Nutzung unserer Dienstwagen entstehen. Zum Nachweis.


Mission Klima - FAQ´s


Wie kompensiert man Emissionen?

Als Teil unserer „Mission Klima“ kompensieren wir die Emissionen, die wir nicht vermeiden oder reduzieren können, über zertifizierte Klimaschutzprojekte. Aber wie funktioniert das? Wir unterstützen weltweit Projekte, die vor Ort unmittelbar oder mittelbar Emissionen reduzieren – zum Beispiel durch Investitionen in saubere Energie. Gleichzeitig werden häufig auch soziale Nachhaltigkeitsaspekte mit gefördert. Die erzielte CO2-Ersparnis stellen wir den Emissionen von BLG LOGISTICS gegenüber – zusammengerechnet mit unseren eigenen Reduktionserfolgen steht am Ende unter dem Strich die grüne Null.


Wer ist die SBTi?

Die Science Based Target initiative wurde von führenden Nichtregierungsorganisationen ins Leben gerufen – darunter UN Global Compact, Carbon Disclosure Project und WWF. Sie setzt sich für die wissenschaftliche Ermittlung von Emissionsreduktions- Zielen ein. Dahinter steht das Bestreben, die Erderwärmung in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaabkommen auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Weltweit haben sich bereits mehr als 800 Unternehmen öffentlich dazu bekannt, entsprechende Ziele zur Senkung ihrer Emissionen zu definieren. Unter den international tätigen Logistikdienstleistern zählt BLG LOGISTICS dabei mit seinem Engagement zu den Führenden.


Was sind Scopes?

Wenn es darum geht, CO2-Emissionen zu messen, werden diese üblicherweise drei Stufen zugeteilt, den sogenannten Scopes. Entscheidend ist dabei, wo die Emissionen entstehen. Scope 1 umfasst den direkten CO2-Ausstoß, den BLG LOGISTICS unmittelbar selbst verursacht – zum Beispiel durch unsere eigenen LKWs. Scope 2 beinhaltet indirekte Emissionen aus der Bereitstellung von Strom oder Fernwärme, die wir von den Versorgern beziehen – etwa für die Beleuchtung der Hallen oder die Heizungen in den Büros. Und Scope 3 schließt alle weiteren Emissionen ein, die wir zwar durch unsere Geschäftstätigkeit verursachen, aber nur bedingt kontrollieren können – also unter anderem alles, was mit Transporten durch Subunternehmer zu tun hat.


Wie unterscheiden sich absolute von relativen Reduktionszielen?

Relative Ziele sind an Größen wie den Umsatz oder die Transportkilometer geknüpft und damit häufig leichter zu erfüllen – man nimmt sich beispielsweise vor, je Euro Umsatz 10 Prozent CO2 einzusparen. Das klingt zunächst gut. Wenn das Unternehmen jedoch wächst und deutlich mehr Umsatz macht, kann es in der Summe trotzdem mehr anstatt weniger Emissionen verursachen. BLG LOGISTICS hingegen wird 2030 in jedem Fall 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen als 2018, auch wenn wir bis dahin unser Auftragsvolumen steigern. Denn unserer „Mission Klima“ liegt ein absolutes Reduktionsziel zugrunde.


Was sind CO2-Äquivalente?

In unserer Klimabilanz weisen wir sogenannte CO2-Äquivalente aus, abgekürzt mit CO2e. Dabei handelt es sich um ein Maß zur Vereinheitlichung der Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase. Denn neben dem bekannten Kohlenstoffdioxid (CO2) betrachten wir auch eine Reihe weiterer klimawirksamer Gase wie etwa Methan oder Lachgas. Sie tragen in unterschiedlichem Maße zum Treibhauseffekt bei, können aber in CO2-Äquivalente umgerechnet und so für die Bilanzierung zusammengefasst werden.

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