Vielfalt und Förderung bei BLG LOGISTICS

Diversity – das heißt, alle Menschen so anzuerkennen und wertzuschätzen, wie sie sind. Unabhängig davon, woher sie kommen, ob und an was sie glauben, unabhängig von ihrer Sexualität, ihrem Alter und ihren Fähigkeiten.

Vielfalt kann nur dann ihre ganze Kraft entfalten, wenn Gemeinsames vorhanden ist. Die Verständigung auf eine Kultur des Miteinanders ist unsere Antwort auf die große Vielfalt, die wir erleben. Unter dem Begriff Diversity Management fassen wir bei uns verschiedene Einzelmaßnahmen sowie unsere offene Haltung demgegenüber zusammen. So managen wir die Vielfalt im Unternehmen.

Ein Porträt über zwei Menschen, die sich in der BLG verwirklichen. Stellvertretend für viele andere.

Diversity: Auszeichnung der BLG 2017

2017 wurde BLG für den guten Umgang mit Vielfalt und die vielen Maßnahmen dafür mit dem Bremer Diversity Preis ausgezeichnet. Aus der Begründung der Jury: „Die Bandbreite der Diversity-Maßnahmen des Logistikunternehmens reicht von der Steuerung diskriminierungsfreier Auswahlverfahren über die Unterstützung der Erlangung nachträglicher Bildungsabschlüsse, die Förderung von Frauen in Führungspositionen, Diversity-Sensibilisierungs-Workshops, die Nutzung der Potentiale einer multikulturellen Belegschaft, bis hin zur Integration von Menschen mit Fluchterfahrung. Diese Aktivitäten gehen weit über das hinaus, was Unternehmen von der Größenordnung der BLG üblicherweise für die Förderung von Vielfalt tun.“

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„Was wir von Diversity haben? Jede andere Kultur, jede andere Persönlichkeit bringt einen anderen Blickwinkel mit. Sodass dann Dinge gesehen werden, die wir vielleicht nicht gesehen hätten, wenn wir alle ähnlich sind.“

Britta Philipsen,
Manager Operations BLG LOGISTICS


Wir brauchen Frauen – im operativen Tagesgeschäft und in der Führung

Frauen für Führungsaufgaben zu befähigen, ist für uns ein wichtiges Thema. Weil wir Frauen insgesamt als qualifizierte und engagierte Mitarbeiter:innen brauchen. Deshalb legen wir darauf ein besonderes Augenmerk. Wir beginnen mit der Berufsausbildung. Als zweiten Schritt bieten wir unser Führungskräftenachwuchsprogramm für Hochschulabsolvent:innen an – unsere Mitarbeiter:innen bekommen dann relativ schnell Führungsfunktionen und sammeln sehr früh bei uns Führungserfahrungen.

Und weil die oberste Führung immer mit gutem Beispiel vorangeht, ist Andrea Eck seit 2017 im BLG-Vorstand. Seit 2020 sind mit Ulrike Riedel und Christine Hein zwei weitere Frauen im Vorstand. Damit rückte die BLG AG in die Spitzengruppe der börsennotierten Unternehmen in Deutschland nach dem Frauenanteil in Vorstands- und Aufsichtsratspositionen auf.

2017 hat sich die BLG das Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Angestrebt wurde eine Quote von 20 Prozent im Jahr 2020. Diese Zielmarke ist erreicht.

Förderung erhalten aber auch diejenigen, die ihre Berufsausbildung aufgrund eines oder mehrerer Kinder nur in Teilzeit absolvieren können. Unser Modell der Berufsausbildung in Teilzeit richtet sich gezielt an Mütter. Besonders für Teilzeit-Azubis ist dabei wichtig: Wir übernehmen 75% unserer Azubis!

„Ich habe meine Teilzeitausbildung erfolgreich abgeschlossen und bin übernommen worden. Und jetzt habe ich einen interessanten, tollen Job im Autoterminal. Ich kann jeder Frau oder Mutter die Teilzeitausbildung empfehlen.”

Joanna Les, Sachbearbeiterin BLG Group


Der Karriereweg von Tanja Benouda-Bahlmann: zielstrebig, konsequent und erfolgreich

Gerade für Mitarbeiter:innen, die schon länger bei uns sind, ist eine kontinuierliche Förderung wichtig. Daher haben wir Qualifizierungsprogramme geschaffen. So bekommen auch Quereinsteiger:innen die Möglichkeit, berufsbegleitend ihren Berufsabschluss zu absolvieren. Wie eine zielgerichtete Qualifizierung funktionieren kann, zeigt der Weg von Tanja Benouda-Bahlmann. 2007 startete sie, zunächst über eine Zeitarbeitsfirma, ihre Karriere bei der BLG. Bereits zwei Jahre später wurde sie dann mit ersten verantwortungsvolleren Aufgaben im Rahmen der Qualitätssicherung (QS) betraut. 2018 hat Tanja Benouda-Bahlmann die Handelskammerprüfung Fachkraft für Lagerlogistik (FALOG) erfolgreich abgeschlossen.

Unterstützt wurde sie auf ihrem engagierten Weg auf vielfältige Weise: „Wir wurden nur noch in der Frühschicht eingesetzt und für den Blockunterricht von der Arbeit freigestellt. Es standen Arbeitsräume zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung und Frau Krüger, unsere zuständige Personalerin der BLG, war immer für alles ansprechbar. Für den Kurs musste ich nichts bezahlen.“

Im Jahr darauf hat Tanja Benouda-Bahlmann die interne Nachwuchsschichtleiterausbildung abgeschlossen. Sie ist heute Schichtleiterin.

Tanja Benouda-Bahlmann zeigt auf ein an der Wand hängende Arbeitsanweisung.
Tanja Benouda-Bahlmann ist Fachkraft für Lagerlogistik und kommissarische Schichtleiterin im Logistikcenter Bremen.

„Um den Abschluss „Fachkraft für Lagerlogistik“ machen zu können, muss man fünf Jahre Branchenerfahrung nachweisen. Das hat mir die BLG ermöglicht. Ich finde es toll, dass ich jetzt sagen kann: Ich bin Fachkraft für Lagerlogistik.”

Tanja Benouda-Bahlmann, Schichtleiterin Rohbau bei der BLG

„Wir fördern Mitarbeitende mit Migrationshintergrund. Insbesondere Geflüchtete, zugezogene Menschen, die hier in Deutschland eine Perspektive suchen, können diese bei uns finden. Das, was wir an Engagement brauchen, bringen diese Menschen mit. Man muss sich vorstellen, man geht auf eine 5.000-, 6.000- oder 10.000-Kilometer-Tour ins völlig Ungewisse, um sein Leben besser zu gestalten.
Das verdient einfach Unterstützung!

Sabrina Kamrad, Referentin der Arbeitsdirektorin bei BLG LOGISTICS 

Rachid Barrys Einstieg in eine Zukunft, die viele Chancen bietet

Rachid Barry schaut lächelnd in die Kamera.
Rachid Barry macht während seiner Ausbildung zum Mechatroniker Station in verschiedenen Bereichen der BLG.

Ein weiteres Beispiel für Vielfalt und Förderung bei der BLG sind die vielen verschiedenen Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten, wie etwa über das Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ). So kam auch Rachid Barry zu uns. Er startete sein EQJ und ein Jahr später die Ausbildung zum Mechatroniker: „Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Einerseits gibt es den praktischen Teil, bei dem ich zupacken kann. Andererseits lernen wir Programmieren und Informatik. Um da reinzukommen, war das EQJ ziemlich hilfreich.“

Es gibt viele Beispiele, die zeigen, was alles möglich ist, um die eigenen Potentiale zu erweitern und eigene Ziele zu erreichen. Weil wir wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen, unsere Gemeinsamkeiten erkennen und von unserer Vielfalt profitieren.

„Das ist mein Plan: Nach meiner Ausbildung möchte ich hier arbeiten, ein paar Jahre Erfahrungen sammeln und, wenn es möglich ist, zurück in meine Heimat gehen. Deswegen bin ich jeden Tag hier und freue mich, dass ich das machen kann.“

 

Rachid Barry, Auszubildender Mechatroniker

 

Wir würden uns freuen, Sie kennen zu lernen. Werden Sie Teil der Vielfalt bei BLG LOGISTICS.

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